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Be 6/8 301–328 COMBINO

In den Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts bahnte sich bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) eine grosse Ersatzbeschaffung von Strassenbahn-Rollmaterial an. Dabei stand ausser Frage, dass Niederflurfahrzeuge beschafft werden sollten. Der COMBINO als Angebot des Komplettanbieters Siemens schnitt bezüglich der Basler Anforderungen am besten ab. Der Entscheid für Fahrzeuge dieses Typs wurde begünstigt durch die Tatsache, dass bereits vom 26. März bis zum 12. Mai 1998 ein entsprechender Prototyp mehrere Wochen in Basel im Fahrgasteinsatz getestet werden konnte.

Vom Tram-Omnibus zum FLEXITY

Die rund 170’000 Einwohner zählende Stadt Basel, in der nordwestlichen Ecke der Schweiz am Rheinknie gelegen, besitzt seit 1895 einen meterspurigen, elektrischen Strassenbahnbetrieb. Heute verfügt die Metropolitanregion mit rund 800’000 Einwohnern im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Frankreich über ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem, bei welchem im Basler Stadtbereich rund 80 Prozent der Fahrgäste mit dem Tram befördert werden.

Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft

Die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H. (St&H) ist ein österreichisches Verkehrsunternehmen mit Sitz in Gmunden. Sie betreibt vier normal- bzw. schmalspurige Lokalbahnstrecken, die Strassenbahn Gmunden, einen Linien- und Reisebusbetrieb, die Attersee- und die Altaussee-Schifffahrt, sowie Reisebüros. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts florierende Unternehmen kämpfte nach dem Zweiten Weltkrieg mehrfach mit finanziellen Schwierigkeiten, weshalb nur selten fabrikneue Fahrzeuge angeschafft werden konnten.

MB O 530 Citaro C1 Nrn. 811–812

In der zweiten Jahreshälfte 2009 standen bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) zwei Aushilfsfahrzeuge im Einsatz, da sich infolge umfangreicher Nacharbeiten an den 2008 beschafften Gasbussen 701 bis 720 bzw. 801 bis 810 vorübergehend ein Fahrzeugunterbestand ergab.

C4 31–34

Die 1913 eröffneten Elektrischen Strassenbahnen Zug (ESZ) führten einerseits von Zug über Baar nach Thalacker und andererseits von Zug nach Nidfurren und von dort nach Menzingen oder Oberägeri. 1951 gingen die ESZ in den neu gegründeten Zugerland Verkehrsbetrieben (ZVB) auf. Diese hoben den Bahnbetrieb 1953 teilweise und 1955 komplett auf und setzten fortan Autobusse ein.