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Rad

Bei Rädern für Schienenfahrzeuge wird unterschieden zwischen einteiligen Rädern, zweiteiligen Rädern und mehrteiligen, gefederten Rädern.

Einteilige Räder (auch Vollräder oder Monobloc-Räder) bestehen aus einem Stück. Sie können sowohl als Scheiben- als auch als Speichenräder ausgeführt sein und werden beim Erreichen der Verschleissgrenze nicht wieder aufgearbeitet und rezykliert. Alternativ werden eigens dafür vorgesehene Vollräder derart bearbeitet, dass ein neuer Radreifen (Bandage) aufgezogen werden kann, wodurch sie zu zweiteiligen Rädern werden.

Bei zweiteiligen Rädern werden Radreifen auf den Radkörper aufgeschrumpft. Dabei wird die Wärmeausdehnung des Stahls bei Erwärmung und das Zusammenziehen bei der anschliessenden Abkühlung ausgenutzt. Der eigentliche Radkörper besteht bei Scheibenrädern aus Radnabe, Radscheibe und Radkranz und bei Speichenrädern aus Radnabe, Radstern mit Speichen und Radkranz. Der Radkörper ist aus einem Stück gefertigt.

Bei mehrteiligen, gefederten Rädern («elastische Räder») sitzen zwischen Radkörper und Radreifen Gummielemente zur Federung. Die Radreifen werden daher ohne Erhitzen mechanisch aufgepresst. Gefederte Räder wurden entwickelt, um eine Lärmreduktion zu erzielen und insbesondere durch die Verringerung der unabgefederten Massen den Rad- und Schienenverschleiss zu optimieren.

Siehe auch: Bochumer Rad und SAB-Rad.

   

 

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Aktualisiert am 28. April 2013