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Radsatzlager

Der Radsatz wird vom Radsatzlager (auch Achslager) im Drehgestell oder im Untergestell drehbar gelagert.

Die Radsatzlager übertragen einen Anteil der Fahrzeugmasse auf den Radsatz. Sie führen den Radsatz seitlich im Rahmen und übertragen auch Längskräfte, wenn der Radsatz angetrieben oder gebremst wird.

Radsatzlager können als Wälzlager oder Gleitlager ausgeführt sein. Gleitlager finden aufgrund ihres hohen Wartungsaufwandes sowie aufgrund ihrer Anfälligkeit bei unzureichender Schmierung bei Neufahrzeugen keine Verwendung mehr.

Alle ab 1911 bei den B.St.B. neu in Betrieb gesetzten Motor- und Anhängewagen, das heisst ab Ce 2/2 137 bzw. C 220, erhielten Kugelachslager. Ab 1924 wurden Rollenlager verwendet (auch für die Ankerlager der Motoren).

Siehe auch: Isothermos-Achslager.

 
Radsatzlager der Laufachse eines Maximum-Drehgestells des ausgemusterten Be 2/4 11 der ehemaligen Birseckbahn (BEB). Der fehlende Lagerdeckel ermöglicht einen Blick auf das Kugellager (siehe Wälzlager).
© Dominik Madörin, CH-Ettingen

 

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Aktualisiert am 28. April 2013