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Radkörper

Bei zweiteiligen Rädern werden Radreifen auf den Radkörper aufgeschrumpft. Dabei wird die Wärmeausdehnung des Stahls bei Erwärmung und das Zusammenziehen bei der anschliessenden Abkühlung ausgenutzt. Der eigentliche Radkörper besteht bei Scheibenrädern aus Radnabe, Radscheibe und Radkranz. Bei Speichenrädern bilden Radnabe, Speichen und Radkranz den in diesem Fall Radstern bezeichneten Radkörper. Der Radkörper ist aus einem Stück gefertigt.

Bei mehrteiligen, gefederten Rädern («elastische Räder») sitzen zwischen Radkörper und Radreifen Gummielemente zur Federung. Die Radreifen werden daher ohne Erhitzen mechanisch aufgepresst.

 
Aufbereitete Radkörper von Basler Strassenbahnwagen (Bochumer Räder), bereit für eine Neubandagierung.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. DFA_5837)

 

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Aktualisiert am 07. Mai 2015