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B 1241–1248 «St. Galler»

Um einen Mangel an modernem Rollmaterial etwas zu mindern, übernahmen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Ende 1958 von den Verkehrsbetrieben St. Gallen (VBSG), die ihren Strassenbahnbetrieb ein Jahr zuvor eingestellt hatten, die acht zweiachsigen Anhängewagen B 51–58 zum Stückpreis von lediglich Fr. 2'500.–.

Depot Allschwilerstrasse

Innert fünf Jahren ab Betriebsaufnahme der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) durchlief das Streckennetz eine rasante Entwicklung: Bereits fuhr das Tram durch die Innenstadt, nach Kleinhüningen, Richtung St. Ludwig, durch die Missionsstrasse, an die Kantonsgrenze bei Allschwil, ins Gundeldingerquartier, nach Birsfelden und über die Wettsteinbrücke.

COMBINO Grounding

Bis Ende 2003 hatte Siemens Transportation Systems (STS) – mittlerweile alleinverantwortlicher Hersteller des COMBINO – rund 475 Strassenbahnwagen dieses Typs ausgeliefert. Am Freitag, 12. März 2004 um 13:10 Uhr sah sich STS jedoch dazu veranlasst, in weltweit 13 Städten die Stilllegung aller Tramwagen dieser Bauart mit einer Laufleistung von mehr als 120'000 km zu verfügen. In Basel betraf dies sämtliche 28 in den Jahren 2000–02 gelieferten Fahrzeuge Be 6/8 301–328. Deren durchschnittliche Laufleistung betrug zum Zeitpunkt der Stilllegungsverfügung rund 150'000 km.

MB O 405 G Nr. 722

Das Teilstück Badischer Bahnhof–Kleinhüningen der Linie 36 wurde von 1983 bis 1989 durch die Südwestdeutsche Verkehrs-AG (SWEG) mit der Linie 36A bedient. Die Rücknahme des Betriebs durch die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) erforderte die Beschaffung eines zusätzlichen Gelenkwagens. Zu günstigen Konditionen konnte ein Vorführbus Mercedes-Benz O 405 G mit Baujahr 1986 übernommen und nach wenigen Anpassungsarbeiten mit der Betriebsnummer 722 dem Betrieb übergeben werden.

C 423–434

Aufgrund der von Jahr zu Jahr steigenden Fahrgastzahlen führte die Verwaltung der damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) im Mai 1932 einen neuen, dichteren Fahrplan ein. Dafür bedurfte es unter anderem zusätzlicher Anhängewagen, wobei die B.St.B. nach eingehender Beratung wiederum von vierachsigen Fahrzeugen absahen. Einem entsprechenden Kreditgesuch der B.St.B. gab der Grosse Rat statt, so dass zwölf Anhänger C 423–434 in Auftrag gegeben werden konnten.

Depot Oberwil

Das im Dorfzentrum von Oberwil gelegene Depot entstand mit dem Bau der Bahnstrecke ins Leimental anno 1887. Mehrfach musste es durch die Birsigthalbahn AG (BTB) erweitert und der Entwicklung von Bahn und Rollmaterial angepasst werden.