Birseckbahn AG (BEB)

   C3 21–28, 29–32 (1946–1980)


B3 28 an der Endhaltestelle Dornach um 1970.
© Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen

 

Von 1946 bis 1950 wurden sämtliche Zweiachs-Anhänger der Serie C 21 bis 28 bzw. 29 bis 32 aus den Jahren 1916 bzw. 1920 umgebaut. Analog den Motorwagen Ce 2/3 1–4 bzw. Ce 2/3 7–9 umfassten die Arbeiten im Wesentlichen das Untersetzen eines dreiachsigen Lenkuntergestells und die Verlängerung des Wagenkastens um ein breites Seitenfenster (ca. 1'400 mm). Der Umbau wurde von der SLM in Winterthur vorgenommen. Die Endfertigung erledigte die BEB-Werkstätte in Arlesheim.

Ab 1970 wurden zehn der zwölf Anhänger ausgemustert und abgebrochen. Die beiden verbliebenen B3 25 und 27 wurden 1972 durch die Firma Schindler-Waggon AG in Pratteln modernisiert und zu Einrichtungsfahrzeugen mit automatischen Türen und Trittbrettkontakten umgebaut. Sie erhielten dabei blaue Polstersitze, eine +GF+-Kupplung vorne und einen hellgelben, zu den neuen Gelenk-Motorwagen passenden Anstrich. Die Solenoidbremse entfiel. Der Umbau der beiden Anhängewagen für billeteurlosen Betrieb hinter Be 4/6 106–108 war nötig geworden, weil in den Spitzenzeiten das Platzangebot trotz des neu eingeführten 10-Minuten-Intervalls nicht mehr genügte.

Anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen gelangten die B3 25 und 27 zur BLT und wurden dort unter denselben Wagennummern in den Fahrzeugpark eingereiht (siehe B3 25+27).

 
Technische Daten nach Umbau:
Anzahl Wagen:
12
Wagennummern:
21 bis 28, 29 bis 32
Im Linienbetrieb:
1946 bis 1980
Mechanischer Teil:
SWS, SLM
Umbau:
SLM (SWP)
Umbaukosten/Wg.:
k. A.
Länge über alles:
10'670 mm
Grösste feste Breite:
2'100 mm
Höhe über Dach:
3'160 mm
Gesamtradsatzabstand:
4'600 mm
Taragewicht:
8'000 kg
Sitz-/Stehplätze: 26/34
Höchstgeschwindigkeit:
35/50 km/h
Bremsen: ▪ Solenoidbremse
▪ indirekt wirkende Druckluftbremse
▪ Handbremse

 

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Aktualisiert am 25. Januar 2015